Das folgende Gedicht haben mir meine Arbeitskollegn zum Geburtstag gedichtet!!

Du willst also Hundewelpen ansehen, das ist gefährlich,

Es bleibt nicht bei einem Hund, sei doch mal ehrlich!

Einer ist gar nichts, ein zweiter muß her!

Ein Haus voller Hunde, macht's leben erst schön!

Ein Hund auf dem Sofa, ein Hund im Bett!

Hungrige Mäuler in der Küche, das findest du nett?

Sie hören aufs Wort, und sind gar kein Problem!

Wenn's noch einer mehr ist, wird's immer noch gehn!

Die Möbel sind staubig, die Fenster nicht klar,

Der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar!

Es leidet der Haushalt, man nimmt's kaum noch wahr,

Die Nasenabdrücke und überall Haar!

Jeder ist anders, du weißt wer da bellt,

das futter ist teuer, der Tierarzt kriegt Geld!

Du verreist nicht mehr, bleibst wegen der Hunde zuhaus

Und gibst enorm viel Geld für Hundesteuer aus!

Das leben vergeht täglich, im selben Trott,

Dazu die hohen Kosten, bald bist du bankrott!

Ist es das wert? was machst du da bloß?

Dann kommt dein Liebling und springt auf deinen schoß.

Sein Blick wärmt dein herz und um nichts in der Welt

gäbst du einen nur her, was ist schon Geld!?

Die Winter sind mühsam mal nass und mal rauh

Die Hunde sind schmutzig und du bist ganz blau!

Manche Abende sind grässlich, da schreist du im Haus,

Die Hunde auf dem Sofa, sie wollen hinaus!

Die Hunde, der Ärger, die Freuden, die sorgen,

Die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an morgen!

Es muss wohl was wert sein, und es muß dir was geben,

denn sie lieben dich alle, die Hunde in deinem Leben!

Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich!

Drum bekommst du ein bisschen Geld irgendwann wirst du schon reich!

 

Das Gespräch zwischen einem Hund und seinem Halter

Hallo? Hallo! Haaalllooo!!

Mensch schaut verwirrt um sich, da er doch allein Zuhaus mit Hund ist.
Wieder: Hallo! Hallo, so hörst du denn nicht Mensch?
Mensch:,, Ja, ich höre, wer spricht denn da?;
Ich bin es, dreh dich doch mal um Mensch!
Mensch: ,,Hund, bist du das? ;
Hund: ,,Ja, ich bin es, warum hörst du nicht wenn ich dich rufe? ;
Mensch: ,,Aber, Hunde können doch nicht sprechen!;
Hund: ,,Doch können sie, ihr hört es nur einfach nicht. ;
Mensch:,,Hören? Ja, aber wie denn?;
Hund:,, Wir schauen euch an und sprechen, wir geben euch die Pfoten, wir legen
unsere Ohren vor oder zurück und manchmal, aber auch nur wenn ihr uns
schlecht behandelt, zeigen wir auch die Zähne, nur ihr wollt uns einfach nicht hören.;
Mensch: ,,Hund, wenn ich gewußt hätte das du sprechen kannst, hätte ich dir doch zugehört.;
Hund: ,,Siehst du, Mensch. Du hast schon wieder nicht zugehört, ich habe es dir
doch soeben erklärt.;
Mensch:,, Hund, du hast recht und ich verspreche dir Besserung.;
Hund:,, Mensch, wir mußten auch eure Sprache lernen, ist es da zuviel verlangt
wenn wir von euch erwarten das ihr wenigstens versucht uns zu
verstehen?;
Mensch: ,,Nein Hund, du hast vollkommen recht. Aber das ich dich jetzt so hören
kann, hat das einen Grund?;
Hund: ,,Ja, das hat es in der Tat.;
Mensch: ,,Trage mir dein Anliegen vor!;
Hund: ,,Es geht darum was ihr Menschen mit uns tut.;
Mensch: ,,Was tun wir denn mit euch?;
Hund: ,,Ihr foltert uns!;
Mensch: ,,Aber wieso das? Habe ich dich jemals schlecht behandelt? Habe ich
nicht immer dafür gesorgt das es dir an nichts mangelt?;
Hund:,, Mensch, was ich zum Leben brauche gibst du mir und auch an Zuneigung
sparst du nicht, aber...;
Mensch: ,,Aber was? Erkläre mir bitte was du meinst.;
Hund:,, Es geht nicht nur um mich, es geht um alle Hunde zusammen!;
Mensch: ,,Ich verstehe dich nicht ganz!;
Hund: ,,Also gut, Frage: ,,Unterteilen wir euch etwa in verschiedene
Rassen?;
Mensch: ,,Ich weiß nicht, tut ihr es?;
Hund: ,,Nein, aber ihr tut es!;
Mensch:,, Ist das ein Problem für euch?;
Hund:,, An und für sich nicht, aber einige von uns sind derzeit arm dran und
auch uns anderen, vor allem uns Großen geht es nicht gut!;
Mensch:,, Hund, erkläre mir das bitte genauer.;
Hund:,, Einige von uns von euch unterteilte Rassen zumeist, wurden schlecht
behandelt. Manche wurden einfach zueinander getan und in schlimmen Fällen in
Keller gesperrt. Wir haben Angst und niemand kommt um uns zu
trösten, unregelmäßig und selten bekommen wir Futter und Wasser. Einige
fressen sogar Ratten vor lauter Hunger. Wochen, manchmal Monatelang können wir
die Sonne nicht sehen und das Gras nicht riechen. In vielen Fällen sind wir
wenigstens noch zu zweit und wir trösten uns gegenseitig und haben uns
lieb, manchmal auch so sehr das wir auch noch Nachwuchs bekommen, aber unseren
Kindern geht es auch nicht gut. Den Müttern geht es an die Gesundheit ihre
Kinder zu nähren und die Kleinen werden schwächer weil keine Milch mehr da
ist. Wir haben Angst das unsere Kinder nicht überleben.
Mensch:,, Hund, das ist ja furchtbar. Mir drückt das Herz!;
Hund: ,,Hör weiter zu! Eines Tages kommen die Folterer und bringen Menschen
mit und obwohl es uns so schlecht geht, freuen wir uns. Wir wedeln mit den
Ruten und begrüßen den Besuch, doch anscheinend ist es nicht erwünscht, denn
schon bald bekommen wir durch Tritte zu spüren das wir uns nicht freuen
sollen. Die Mutter scheint zu spüren das etwas nicht stimmt. Sie fängt an zu
knurren und zeigt den Menschen die Zähne. Mit Gegenständen schlagen sie auf
sie ein und sie bleibt regungslos in einer Ecke liegen. Dann nehmen sie die
Babys hoch. Sie packen sie im Nacken und die Kleinen schreien und strampeln
heftig, doch man läßt sie nicht los und so schnappen einige von ihnen in die
Luft. Das scheint die Menschen zu freuen und eine Menge Geld wandert von
einer Menschenhand in die Andere. Tag für Tag kommen die Menschen, bis alle
Babys weg sind. Ihre Mutter rührt sich noch immer nicht.
Mensch:,, Hund, was hat das mit mir zu tun?;
Hund:,, Wir brauchen eure Hilfe, darum hör mir weiter zu!;
,,Es vergehen viele Tage ohne Futter und Wasser für den Vater der Babys und
der Hunger wird immer größer. die Mutter hat sich seit Tagen nicht mehr
gerührt und es beginnt sich ein Geruch auszubreiten den wohl jedes Tier
kennt. Der Vater überlegt noch, ehe er sich angewiedert daran macht die Mutter
aufzufressen, das ist der Überlebungsinstinkt den wir Hunde haben.
Irgendwann kommen wieder Menschen und er fletscht seine Zähne und knurrt so
laut er kann. Er hört einen der Menschen sprechen, der sagt: ,,Jetzt ist er
soweit. Jetzt hast du einen guten, scharfen Hund und er wird Dir viel Geld
einbringen.; Die Menschen nehmen ihn mit nach Draußen. Und obwohl er
knurrt und die Zähne zeigt, wagt er nicht die Menschen zu beißen, weil er
nicht vergessen hat was seiner Gefährtin wiederfahren ist. Er wartet ab und
geht folgsam, ohne Strick mit den Menschen auf die Straße. Er verhält sich
ruhig um nicht aufzufallen und die Menschen werden unachtsam. In einer
günstigen Minute rennt er los. Er rennt so lange und so weit ihn die Pfoten
tragen und erst als er sicher ist, das sie ihn nicht mehr verfolgen, läuft er
gemächlich durch die Straßen. Zwischendurch schläft er in verborgenen Ecken
oder unter Sträuchern. Doch nach einiger Zeit bekommt er Hunger und nähert
sich den Häusern der Menschen. Er riecht an den Müllboxen das dort etwas
Freßbares drin sein muß. Er schubst die Boxen um, was natürlich Lärm
macht. Doch der Hunger ist stärker als der Fluchttrieb und so bleibt er
stehen.
Mensch:,, Hund, so komm auf den Kern der Sache, ich kann dir kaum
folgen!;
Hund:,, Gleich, Mensch; gleich wirst du verstehen!;
Der Lärm macht die Menschen aufmerksam, die, sobald sie sehen das sich ein
hungriger Streuner an den Boxen zu schaffen macht, mit Knüppeln auf ihn
einschlagen und schließlich noch mit Steine bewerfen. Der Hund flüchtet
sich, aber er hat sich gemerkt das die Menschen nicht nett sind und ist
bereit sein Leben zu verteidigen.
So begibt es sich das ein anderer Mensch mit Taschen daherläuft aus denen es
verführerisch riecht. Auf leisen Pfoten folgt der Hund dem Duft und als der
Mensch kurz wegschaut getraut er sich seine Nase hineinzustecken. Jedoch
bemerkt der Mensch das und fuchtelt mit den Armen herum und schaut den Hund
böse an. Der Hund fürchtet erneute Schmerzen und beißt mal hier, mal dort
hin. Der Mensch liegt am Boden, doch in dem Augenblick erinnert sich der Hund
an all die Qualen die er erleiden mußte und seine Wut wird immer größer und
er handelt wie unter einem Zwang. Er fürchtet wenn er losläst das die
Schmerzen niemals mehr aufhören und hält fest.
Dann ein lautes Geräusch! Etwas warmes läuft an seinem Körper herunter und
im schwinden die Sinne. Dann wird es um ihn herum dunkel. Er hat keine
Schmerzen mehr und er kann nichts mehr hören. Er schwebt ins angenehme
Nichts. Die Augen schließen sich und lautlos geht er dahin wo seine
Leidensgenossen bereits seit langem sind.
Hund:,, Und weil solche schlimmen Dinge geschehen sind, sollen wir anderen
alle büßen. Die Menschen begreifen nicht, das sie die Bösen sind. Und andere
Menschen lassen uns jetzt leiden. Wir bekommen so seltsame Dinger um die
Schnauze, die scheuern an den Leftzen und hindern uns daran zu hecheln, was
aber doch sehr wichtig ist, weil wir nicht anders Schwitzen können. Dann sind
wir auch noch an den Strick gefesselt und wir dürfen uns nicht mehr frei
bewegen. Wir sind darüber verärgert und brummeln auch manchmal unsere
Artgenossen an. Wir verstehen uns ja selbst nicht mehr, da diese Dinge unsere
eigene Sprache unkenntlich machen, was zu Verwechselungen untereinander
führt. Wir langweilen uns und manche lecken sich Zuhause auf ihren Decken
die Pfoten oder wir beißen uns irgendwo bis wir den Schmerz spüren. Warum
nehmen sich einige Menschen das Recht heraus uns zu foltern? Warum darf ich
nicht mehr mit meinem Stock oder dem Ball auf der Wiese toben, was mich immer
so angenehm müde macht? Zuhause darf ich nicht bellen, draußen durfte ich
vorher immer, aber mit diesem Ding auf der Schnauze kann ich es auch Dort
nicht mehr tun. Der Ball war auch nichts für die Wohnung da die anderen
Menschen im Haus sich dadurch gestört fühlen. Wie und Wo sollen wir uns jetzt
austoben? Mensch, ich kann dir leider nicht garantieren das ich fröhlich
bleibe und dazu noch immer nett und freundlich bin alles und jedem
gegenüber. Mir fehlt das Spielen und Rennen und ich möchte auch meine
vierbeinigen Freunde wiedersehen und mit ihnen herumbalgen können. Ihr
unterhaltet euch doch auch und spielt auch eure Spiele. Ist unser Leben denn
weniger Wert als eures?
Mensch:,, Hund, ich weiß was du mir sagen wolltest. Ich schreibe die Geschichte
auf und sorge dafür das noch viele Menschen sie lesen. Und ich hoffe das auch
sie begreifen werden was du uns damit mitteilen wolltest. Hund, ist es das was
du möchtest?;
Mensch:,, Hund? Hund! Huuunnnd! Warum sagst du nichts mehr?;

Der Hund schaut seinen Menschen offen an und schlägt mit der Rute schnell
hin und her. Er hebt die Pfote und der Mensch begreift das der Hund mit ihm
spricht. Er nimmt die Pfote wie zum Handschlag und nimmt sich fest vor die
Geschichte weiterzugeben.

Ende

Quelle. www.retriever.de
Autor: unbekannt

 

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft ! Jetzt wird alles gut ! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los ? War ich böse ? Sind sie am Ende böse auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwidersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

 

1. Mein Leben dauert nur 10 - 15 Jahre. Jede für mich schmerzhafte Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.

2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir willst.

3. Pflanze Vertrauen in mich ein, ich lebe davon.

4. Zürne mir nie lange und sperr mich nicht zur Strafe ein. Du hast Deine Arbeit, Deine Vergnügungen, Deine Freunde - ich habe nur Dich.

5. Sprich mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sie an mich wendet.

6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird, ich vergesse nie!

7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, daß meine Kiefer mit Leichtigkeit Deine Hand zerquetschen können, daß ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, träge oder faul zu sein, bedenke, vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zulange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz.

9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde. Auch Du wirst einmal alt sein.

10. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann so etwas nicht sehen", oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen". Alles ist leichter für mich - mit Dir!

 

Der Abschiedsbrief eines Hundes !

Hurra,ich freue mich.Mein Herrchen richtet sein Auto her,wo ich doch so gerne mit ihm fahre. Wie ich hörte,soll es in den Urlaub gehen,ich weiss zwar nicht was das ist,aber da meine ganze Familie freudig ist,muss es etwas Schönes sein.
Es wurde viel gepackt und dann ging es los.Ich durfte meinen gewohnten Platz einnehmen und los ging es.Wir fuhren und fuhren,mir fielen die Augen zu,da plötzlich hielten wir an.Ich war sofort wach,mein Herrchen rief mich und begann mit mir zu spielen. Er warf meinen Ball immer weiter und weiter.Schön langsam wurde ich müde,denn es war sehr heiss,und auch immer langsamer.Als ich auf den Platz kam
,waren auf einmal Herrchen und Auto weg.
Ich suchte verzweifelt den Platz ab,aber ich konnte mein Herrchen nicht finden.Hunger und Durst meldeten sich und nette Menschen gaben mir Futter und Wasser,andere waren so böse,dass sie mich verjagdten und sogar Steine nach mir warfen.
Es wurde Nacht und kühl,ich war sehr traurig,trotzdem fielen mir die Augen zu und ich schlief ein.


Am Morgen als ich aufwachte,hoffte ich,dass Herrchen meine Abwesenheit bemerkt hatte,doch es kam ein fremder Mann,der mich mit einer Schlinge fing und warf mich auf eine Wagen,aufdem sich schon einige Hunde befanden.Es roch nach Angst und Trauer.Als der Wagen voll war,fuhren wir los,schon nach kurzer Zeit lud man uns aus und sperrte uns in einen übel riechenden Käfig.Ich war so traurig,dass ich weder frass noch trank,sondern mich in einen Winkel legte und einschlief.Ich hatte einen schrecklichen Traum,obwohl ich erst zwei Winter erlebt hatte,sogerne mit meinen Herrchen spielte und mich meines Lebens freute,sollte ichsterben.Erschreckt wachte ichauf,es war schon hell und ich musste erkennen,dass der Traum Wirklichkeit wurde.Wir wurden in einenRaum geführt, indem es nach Tod roch.

Vielleicht,liebes Herrchen,sehen wir uns irgendwo wieder,ich werde Dich freudigst begrüssen
und an Deine Vergesslichkeit gar nicht denken,denn Du wirst bestimmt nach mir gesucht und mich nur nicht gefunden haben.
Ich habe Dich eben so lieb

 

Die Bitte eines Hundes !

Viele Jahre durfte ich Dein treuer Begleiter sein.Du hast schon als Du mich beim Züchter
abholtest meine Liebe gewonnen,ich lief Dir zu und Du nahmst mich in Deine Arme.Du hast
Dir viel Mühe gegeben aus mir einen wohlerzogenen Hund zu machen,in Kursen,
die Du mit mir besuchtest lernte ich viel,
aber auch Hundefreunde kennen.Wichtig war mir,dass Du viel gespielt hattest,ich habe dabei

auch gewonnen.Du hast nie mit mir geschimpft oder mich gar geschlagen,wenn
eine Übung von mir nicht gleich verstanden wurde.Unsere Bindung,wie die Kursleiter sagten,
dabei war es Liebe,wurde immer inniger,wir wurden unzertrennliche Freunde,in Freud
und auch Leid.Stolz ging ich mit Dir spazieren und freute mich ebenso wie Du,wenn
ich ob meines gepflegten Aussehens und meiner Folgsamkeit,manchmal war sie nur Dir
zu Liebe,bewundert wurden.
Nun meine letzte Bitte an Dich.Die Zeit ist vergangen,Du wurdest
älter und ich alt.Ich bin zwar
noch immer folgsam,aber das Spiel und der Spaziergang wird halt schon immer

langsamer.Aber Du verstehst mich ja,bist Du doch viele Stunden,auch in der Nacht,nach
einem Tierarztbesuch,wenn ich Schmerzen hatte,bei mir gewesen und die Schmerzen wurden

gleich besser.Wir waren eben Freunde.

Wenn nun mein Hundeleben zu Ende geht,bitte ich Dich,wenn es Dir möglich ist,mich auf den
letzen Weg zu begleiten.Mein letzter Blick sollen Dir gelten bevor meine Augen brechen.
Sei nicht so traurig, wenn Du einen Freund,vielleicht den besten,verloren hast

Leb wohl !

 

Treue bis in den Tod.

In einem der vielen grossen Wohnblöcken einer Grosstadt lebte ein älter,alleinstehender
Mann,den man immer in Begleitung seines Hundes,keinen Rassehund,sondern eben
einen lieben Freund,wie man aus dem Zusammenleben der beiden erkennen konnte.
Seine Umgebung grüsste den Mann,streichelten den Hund,manche gaben ihm einen
Leckerbissen.
Da eines Tages fiel einem Hausbewohner auf,dass Hund und Herrl schon einige Zeit
nicht mehr gesehen wurden.Der,darauf angesprochene Hauswart,ging zur Wohnungs-
tür und läutete an.Einmal,zweimal,aber es öffnete niemand nur ein leises Winseln
war zu hören.Nun rief man Polizei,Rettung,Feuerwehr,die Wohnung wurde aufge -
brochen und man fand einen Toten und einen halb verhungerten Hund,der niemanden
an sein Herrl heranlassen wollte und immer nur sein Gesicht und die Hände ableckte.
Endlich gelang es den Hund mit Futter einzufangen und seinen Besitzer zu untersuchen.
Der Arzt stellte fest,dass der Mann schon längere Zeit tot war und da man keinen
Angehörigen ausfindig machen konnte,wurde ein Armenbegräbnis angeordnet.Der
Hund,der in der Zwischenzeit von den Nachbarn Futter und Wasser bekam,suchte
sein Herrl immer wieder.
Der Tag der Beerdigung war gekommen und plötzlich tauchte der Hund auf dem
Friedhof auf.Hunde haben laut Vorschrift auf einem Friedhof nichts verloren und
so wurde er vertrieben.Doch er kam immer wieder zum Grab seines Herrls.Wurde
vertrieben und kam wieder und legte sich zum Grab seines Herrls.Er wurde dünner
und dünner,es wurde kalt,der Winter hielt seinen Einzug und eines Morgens fanden
Friedhofsbesucher den Hund auf dem Grab seines Herrls tot liegen.
Aber auch im Tod konnte er nicht bei seinem geliebten Herrl bleiben,denn der
Friedhofsverwalter rief den Schinder an und aus einem treuen Freund wurde Abfall.
Trotzdem war es Treue bis zum Tod.

 

Wie konntest du nur ?


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer, wenn ich böse war, erhobst Du Deinen Zeigefinger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte schöner nicht sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete. Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe". Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung -denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir ein Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa! Sie dürfen mir meinen Hund nichtwegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung,und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?" Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seist Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei ... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete. Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir,es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte,wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so Leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr gegolten hatte. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten. Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

 

DEIN HUND!
Wenn alle dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Geduld,
wird einer dich niemals verlassen,
und das ist dein treuer Hund.

Und würdest du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er würde es geduldig ertragen,
und leckt dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für dich immer parat!
Er beweist es dir immer aufs neue,
wie unsagbar gern er dich hat.

Nennst du deinen Hund dein eigen,
wirst du nie verlassen sein,
und solltest du vor einsamkeit schweigen,
dann bist du doch niemals allein.

Wird einst dir der Tod erscheinen,
und schlägt dir die letzte Stund',
wird einer bestimmt um dich weinen,
und das idt dann dein treuer Hund.

Drum schäm dich nicht deiner Tränen,
wenn einmal dein Hund von dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen das stets zu dir steht!

 

Spiele für Hunde mit ihren Menschen

1. Nachdem dein Mensch dich gebadet hat, lass dich KEINESFALLS abtrocknen! Viel besser, du rennst zum Bett, wirfst dich hinein und trocknest dich in den Bettlaken. Tipp: noch mehr Spaß dabei kurz vor der Schlafenszeit der Menschen!

2. Benimm dich wie ein überführter Täter. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, leg die Ohren zurück, schwänzle mit dem Schwanz zwischen den Beinen, leg dich auf den Bauch und tu, als ob du etwas wirklich Schlimmes getan hättest. Dann schau zu, wie deine Menschen sofort beginnen, hektisch die Wohnung nach Schäden abzusuchen! (Hinweis: dies funktioniert nur, wenn du wirklich absolut nichts angestellt hast.)

3. Lass deine Menschen dich ein neues Kunststückchen beibringen. Lerne es perfekt. Dann, wenn deine Menschen versuchen, dies jemandem vorzuführen, starre deinen Menschen völlig dumpf und ratlos an. Tu so, als ob du nicht den leisesten Schimmer hast, um was es hier geht.

4. Bringe deinen Menschen Geduld bei. Schnüffle beim Gassigehen den ganzen Park ab, während deine Menschen warten. Tu so, als ob die taktisch korrekte Auswahl des Punkts, an dem du dein Geschäft verrichten wirst, von entscheidender Bedeutung für das Schicksal der Welt ist.

5. Lenke die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich. Wähle beim Spazierengehen mit Bedacht nur Orte für dein Geschäft aus, welche am stärksten von Menschen frequentiert sind und wo du am besten von allen gesehen wirst. Lass' dir Zeit dabei und vergewissere dich, dass jeder zuschaut. Besonders groß ist die Wirkung, wenn deine Menschen keine Plastiktüten dabei haben.

6. Wechsle regelmäßig zwischen Würgekrämpfen und Keuchhusten ab, wenn du mit deinem Menschen beim Spazierengehen andere Menschen triffst.

7. Mache deine eigenen Regeln. Bring keinesfalls immer das Stöckchen oder den Ball beim Apportieren zurück. Lass' die Menschen auch ab und zu etwas danach suchen.

8. Verberge dich vor deinen Menschen. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, begrüße sie nicht an der Tür. Verstecke dich besser und lass' sie denken, etwas ganz Schreckliches sei Dir passiert! (Komm
nicht zum Vorschein bis mindestens einer der Menschen völlig panisch wirkt und den Tränen nahe ist.)

9. Wenn deine Menschen dich rufen, lass dir immer Zeit. Lauf so langsam wie möglich zurück und wirke dabei völlig unbeteiligt.

10. Erwache etwa eine halbe Stunde bevor der Wecker deines Menschen läutet. Lass ihn dich nach draußen bringen um dein Morgengeschäft zu verrichten. Sobald ihr zurück seid, falle sofort gut sichtbar in Tiefschlaf. (Menschen können meistens unmittelbar, nach dem sie draußen waren, nicht gleich wieder einschlafen - und sowas kann sie echt wahnsinnig machen!)



Datenschutzerklärung
Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!